Ein Klemmbrett mit einem gedruckten Flyer zur „Ortsbegehung Raibach“ wird von zwei Händen gehalten. Der Zettel zeigt einen Dorfplan mit einer nummerierten Route (Stationen 1 bis 6) sowie begleitende Fotos von Gebäuden, Landschaften und Menschen. Unter der Karte steht das Datum 03.06.2025 und der Slogan „Weil der Kuckuck Zukunft hat!“.

Tipps für teilnehmende Dörfer

Ihr Dorf nimmt am Regionalentscheid teil? Dann geht es darum, der Jury einen guten Einblick in Ihr Dorf, seine Entwicklung und vor allem in das Engagement der Menschen vor Ort zu geben.

Dabei zählt nicht die perfekte Inszenierung. Zeigen Sie authentisch, was Ihr Dorf ausmacht, was Sie gemeinsam erreicht haben und welche Herausforderungen Sie angehen wollen.

Mit dem Online-Fragebogen erhält die Jury bereits vor dem Besuch wichtige Informationen über Ihr Dorf. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und stellen Sie besonders die Entwicklungen, Projekte und Aktivitäten heraus, die für Ihr Dorf wichtig sind.

Der Fragebogen ergänzt die Präsentation vor Ort – er soll sie nicht vorwegnehmen.

Für die Präsentation vor Ort steht nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung. Planen Sie deshalb frühzeitig, was Sie zeigen möchten und welche Route sich dafür eignet. Gehen Sie die Strecke vorher ab und planen Sie ausreichend Zeit für Wege, Rückfragen und den Austausch mit der Jury ein.

Bewährt hat sich eine kurze Einführung in das Dorf, gefolgt von einem Rundgang oder einer Rundfahrt und einem gemeinsamen Abschluss.

Ein Ortsplan mit eingezeichneter Route erleichtert der Jury die Orientierung. Bei längeren Strecken sollten geeignete Beförderungsmöglichkeiten eingeplant werden.

Der Wettbewerb lebt vom Engagement der Dorfgemeinschaft. Das sollte auch beim Besuch der Jury sichtbar werden.

Lassen Sie Projekte möglichst von den Menschen vorstellen, die sie initiiert haben oder sich dafür engagieren: Vereine, Initiativen, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren, Unternehmen oder andere Aktive aus dem Dorf. So entsteht ein lebendiges und authentisches Bild davon, wie Ihr Dorf funktioniert.

Eine Moderatorin oder ein Moderator kann durch den Termin führen und die einzelnen Stationen miteinander verbinden.

Zeigen Sie nicht nur, was heute da ist, sondern auch, was sich entwickelt hat. Vorher-Nachher-Bilder, Fotos, Pläne oder kurze Erläuterungen können Veränderungen anschaulich machen.

Dabei muss nicht jedes Projekt vorgestellt werden. Setzen Sie Schwerpunkte und zeigen Sie anhand ausgewählter Beispiele, welchen Weg Ihr Dorf in den vergangenen Jahren gegangen ist und welche Ziele Sie verfolgen.

Für die Bewertung sind nicht nur Gebäude, Plätze oder Grünflächen wichtig. Entscheidend ist auch, wie die Menschen ihr Dorf gemeinsam gestalten.

Zeigen Sie beispielsweise, wie Vereine und Initiativen zusammenarbeiten, wie Kinder und Jugendliche beteiligt werden, wie ältere oder neu zugezogene Menschen eingebunden sind und wie sich die Dorfgemeinschaft für soziale Angebote, Natur, Baukultur oder andere Themen engagiert.

Auch die Zusammenarbeit mit Nachbardörfern, der Kommune oder anderen Partnern kann eine wichtige Rolle spielen.

Kein Dorf ist perfekt – und das erwartet die Jury auch nicht. Sprechen Sie deshalb offen über Herausforderungen und darüber, wie Sie damit umgehen möchten.

Entscheidend ist, dass eine Entwicklung erkennbar wird: Wo kommt das Dorf her? Wo steht es heute? Und wo möchte die Dorfgemeinschaft gemeinsam hin?

Die Jury bewertet das Dorf anhand der festgelegten Bewertungsbereiche und des Gesamteindrucks. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung des Dorfes und das Engagement der Dorfgemeinschaft.

Nach dem Ortstermin erhält jedes teilnehmende Dorf einen Ergebnisbericht mit fachlichen Impulsen und Anregungen der Jury. Zum Abschluss des Regionalentscheids kommen die teilnehmenden Orte zu einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung mit Urkundenübergabe zusammen.