Klimaanpassung durch mobiles Modul mit Pflanzen in der Stadt.

Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat

Land unterstützt mehr Projekte für Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel

Zahl der geförderten Projekte im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gestiegen

Im Jahr 2025 konnte das Hessische Landwirtschafts- und Umweltministerium deutlich mehr Kommunen bei Klimaschutz und Klimawandelanpassung unterstützen. „Insgesamt 156 kommunale Klimaprojekte konnten von unserer Förderung profitieren. Das sind rund 50 Prozent mehr Projekte als im Jahr zuvor. Das zeigt, dass unser Ansatz praxisgerechter und unbürokratischer Förderangebote wirkt. Für unsere Kommunen ist die Landesförderung eine wichtige Säule, um Klimaschutz und Klimaanpassung weiter voranzutreiben“, sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Ingmar Jung in Wiesbaden.

Insgesamt wurden Förderbescheide in einem Gesamtvolumen von rund 12,2 Millionen Euro neu bewilligt. Wie auch in den Vorjahren lag dabei ein Schwerpunkt auf der Anpassung an den Klimawandel. So wurden zahlreiche Starkregenanalysen zur Identifikation neuralgischer Überflutungspunkte und Maßnahmen zum Wasserrückhalt gefördert. „Trockenheit und Dürre nehmen im Sommer zu. Wenn es regnet, dann geschieht das zunehmend intensiv und punktuell als Starkregen. Das erfordert Investitionen in Planung und Infrastruktur, die vor Ort wirkt“, so Jung weiter. 

Ebenfalls zur Abmilderung der Folgen des Klimawandels zählen die Bereitstellung von Trinkwasser durch Trinkwasserbrunnen und Maßnahmen zur Verschattung wie beispielsweise Baumpflanzungen an öffentlichen Plätzen. Auch hier wurden etliche Projekte unterstützt und umgesetzt, die Kommunen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität und bei der Anpassung an die heute schon spürbaren Folgen des Klimawandels unterstützen.

Mehr Informationen unter: https://landwirtschaft.hessen.de/klimaschutz/foerderung-klimarichtlinie

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