Zwölf neue Kommunen ins Förderprogramm Dorfentwicklung aufgenommen

Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat

Zwölf neue Kommunen ins Förderprogramm Dorfentwicklung aufgenommen

Mehr als 40 Millionen Euro stehen für die Stärkung der ländlichen Regionen bereit. Im Rahmen eines Festaktes in Hünfelden hat Heimatminister Jung den Vertreterinnen und Vertretern der neuen Kommunen ihre Förderurkunden überreicht.

Das Hessische Heimatministerium hat zwölf neue Kommunen als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung anerkannt. „Wer den ländlichen Raum stärken will, muss in seine Dörfer investieren. Mit der Dorfentwicklung unterstützen wir die Kommunen dabei, ihre Ortskerne zu beleben, die Lebensqualität zu erhöhen und den Zusammenhalt vor Ort zu sichern“, erklärte Heimatminister Ingmar Jung. Die zwölf neu anerkannten Kommunen können nun innerhalb von sechs Jahren von den Förderangeboten profitieren. Für die Dorfentwicklung stehen in Hessen jährlich insgesamt mehr als 40 Millionen Euro zur Verfügung. Im Rahmen eines Festaktes in Hünfelden überreichte Heimatminister Jung den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen ihre Förderurkunden.

„Die Dorfentwicklung ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung der ländlichen Regionen. Wir unterstützen mit dem Förderprogramm diese Kommunen dabei, ihre Ortskerne zu stärken und zu entwickeln“, sagte Jung. „Unser Programm bietet zahlreiche Förderangebote: von der Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses über die Neugestaltung des Dorfplatzes, der Sanierung des Freibades bis hin zur Wohnraumschaffung. Damit trägt die Dorfentwicklung wesentlich zur Steigerung der Qualität unserer Heimatregionen bei.“

Folgende Kommunen werden für die Laufzeit 2026 bis 2032 anerkannt:

  • Stadt Allendorf-Lumda mit den Ortsteilen Climbach, Nordeck und Winnen (Landkreis Gießen)
  • Gemeinde Brombachtal (Landkreis Odenwald)
  • Gemeinde Calden (Landkreis Kassel)
  • Stadt Hessisch-Lichtenau (Landkreis Werra-Meißner)
  • Gemeinde Hüttenberg mit dem Ortsteil Hüttenberg (Landkreis Lahn-Dill)
  • Stadt Korbach (Landkreis Waldeck-Frankenberg)
  • Gemeinde Lichtenfels (Landkreis Waldeck-Frankenberg)
  • Stadt Lindenfels (Landkreis Bergstraße)
  • Gemeinde Mücke (Landkreis Vogelsberg)
  • Stadt Nidderau (Landkreis Main-Kinzig)
  • Stadt Niedenstein (Landkreis Schwalm-Eder)
  • Gemeinde Wölfersheim (Landkreis Wetterau)

Mit der Ankerkennung der neuen Förderschwerpunkte sind insgesamt 97 Kommunen mit 703 Ortsteilen Teil des Förderprogramms. Kommunen haben die Möglichkeit, sich mit einzelnen Ortsteilen zu bewerben.

Jährlich stehen für die Dorfentwicklung mehr als 40 Millionen Euro für neue Bewilligungen zur Verfügung. Über ihre Verwendung vor Ort entscheidet jeweils eine einzurichtende Steuerungsgruppe, der auch Bürgerinnen und Bürger angehören.

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