Der Rheingau ist eine der bekanntesten Weinlandschaften Deutschlands. Entlang des Rheins, zwischen Wiesbaden und Lorch und bis nach Flörsheim-Wicker, prägen Weinberge, historische Orte und sonnige Hänge die Landschaft. Mit rund 3.600 Hektar Rebfläche ist der Rheingau das größere der beiden hessischen Weinbaugebiete.
Vor allem Riesling und Spätburgunder geben dem Rheingau sein unverwechselbares Gesicht. Beide Rebsorten sind im Rheingau fest verwurzelt und zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie vielfältig und charaktervoll die Weine dieser Region sein können.
Die Hessische Bergstraße ist Hessens kleines, feines Weinbaugebiet: Mit knapp 450 Hektar Rebfläche ist sie eines der kleinsten 13 deutschen Weinbaugebiete. Gerade diese überschaubare Größe macht ihren besonderen Reiz aus.
Zwischen Odenwald und Rheinebene sorgen sonnenreiche Hänge und ein mildes Klima für hervorragende Bedingungen. Die Bergstraße ist vor allem für ihren Riesling bekannt. Daneben spielen unter anderem Spätburgunder, Grauburgunder, Müller-Thurgau und Grüner Silvaner eine wichtige Rolle.
Die Weinberge liegen häufig in kleinen Parzellen und an Hängen und Terrassen, die der Landschaft ihren besonderen Charakter geben. Das Ergebnis sind Weine von eigenständiger, frischer und charaktervoller Art – und eine Weinregion, in der es immer wieder Neues zu entdecken gibt.