Mehr als 600 hessische Kinder haben sich an dem Malwettbewerb zum Boden des Jahres 2026 beteiligt. Unter dem Motto „Da steckt Geschichte drin“ gab es Hunderte kreative Einsendungen rund um das Maskottchen des Boden des Jahres, Ringo Regenwurm. Eine Jury hat nun die besten Bilder ausgewählt: Umweltminister Ingmar Jung, die Erfinderin des Maskottchens, Carolin Pohlenz, sowie Sonja Medwedski, Sprecherin des Kuratoriums „Boden des Jahres“, haben gemeinsam die Sieger gekürt. „Böden sind nicht nur die Grundlage unseres Lebens, sondern bewahren auch Spuren vergangener Zeiten. Wenn Kinder diese Geschichten kreativ entdecken, lernen sie spielerisch, wie wertvoll unsere Böden sind und warum wir sie schützen. Ich freue mich sehr über die große Beteiligung und die vielen Ideen der Kinder bei unserem Malwettbewerb“, sagte Staatsminister Ingmar Jung.
Das sind die Haupt-Preisträger:
Alterskategorie Kita
- Preis 1.000 Euro für die Gruppenkasse: Kita Sonnengarten, Liederbach
- Preis: 750 Euro für die Gruppenkasse: Kita Kindergartenburg, Eltville
- Preis: 500 Euro für die Gruppenkasse: Kita Eichendorffstraße, Maintal
Alterskategorie 1. und 2. Klasse
- Preis 1.000 Euro für die Klassenkasse: Erich Kästner-Schule, Marburg
- Preis 750 Euro für die Klassenkasse: Lenzenbergschule, Niederseelbach
- Preis 500 Euro für die Klassenkasse: Liederbachschule, Liederbach
Alterskategorie 3. und 4. Klasse
- Preis 1.000 Euro für die Klassenkasse: Langenbergschule, Baunatal
- Preis 750 Euro für die Klassenkasse: Sieburgschule, Bad Karlshafen
- Preis 500 Euro für die Klassenkasse: Schule am Fischbach, Hessisch Lichtenau-Fürstenhagen
Zwei Sonderpreise gehen an:
- Kindertagesstätte Kinderland, Niederkalbach
- Schule am Hang, Frankfurt am Main
Hessenweite Aktionen zum Boden des Jahres
Der Malwettbewerb ist Teil der hessenweiten Aktivitäten im Rahmen der Schirmherrschaft des Landes Hessen für den Boden des Jahres 2026, dem Archivboden. Gemeinsam mit dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) sowie zahlreichen weiteren Partnern – darunter Geo- und Naturparke, HessenForst, Museen und Kommunen – werden im gesamten Jahr Ausstellungen, Bildungsangebote und Aktionen zum Thema Archivboden umgesetzt.
Hintergrund
Seit 2005 kürt das Kuratorium „Boden des Jahres“ jedes Jahr einen Boden, um die Öffentlichkeit für den Wert und die Gefährdung dieser begrenzten Ressource zu sensibilisieren. 2026 steht der Archivboden im Fokus. Der Boden ist ein Informationsspeicher, ein Gedächtnis unter unseren Füßen. Er bewahrt Spuren vergangener Umweltbedingungen und menschlicher Aktivitäten. Diese natürlichen Archive helfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Umwelt- und Klimageschichte besser zu verstehen und zeigen, wie eng Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Boden miteinander verbunden sind. Hessen hat die Schirmherrschaft für den „Boden des Jahres 2026“, den Archivboden, übernommen.